Kostenfalle Autobahnmaut
Das Reisen mit Trailergespannen ist ein nicht ganz unwesentlicher Bestandteil des Segelsports. Ob nun die Fahrt zum Wintertraining in die wärmeren Gefilde Südeuropas oder die Anreise zu Europa- und Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften, viele Wege führen durch Frankreich und Spanien. Dort bezahlt man an Mautstationen die entsprechende Gebühr zur Nutzung der Autobahn.
ABER VORSICHT! Hier lauert eine Kostenfalle. Je nach Größe des Autos wird man in eine Kategorie eingeteilt. Im Automatisierungsprozeß ersetzen Sensoren an der Mautstation das Personal. Sie scannen die Größe und Länge und berechnen dann die Kategorie.
Oftmals wird man aber falsch eingestuft. Ein Gespann mit Anhänger ist Kategorie "2". Wenn man aber ein Boot auf dem Dach hat, wird man aufgrund der Höhe als LKW, Kategorie "4" eingestuft. Diese Kategorie ist allerdings doppelt so teuer, was zum Beispiel bei einer Fahrt von Kiel nach Barcelona ordentlich ins Geld gehen kann.
Wie kann man diese Kostenfalle umgehen?
Es gibt 2 Möglichkeiten. Die erste und auch einfachere Methode ist immer zu schauen, ob es an der Mautstation noch eine Spur gibt, wo man beim freundlichen Personal die Maut entrichten kann.
Falls es eine komplett automatische Anlage ist, kommt die 2. Methode zum tragen. Wenn man als Kategorie "4" eingestuft ist, einfach den Hilfe Knopf betätigen, oftmals steht dann schon kurze Zeit später die richtige Kategorie "2" im Display. Ansonsten bekommt man einen Mitarbeiter per Lautsprecher zugeschaltet, den man dann auf die falsche Kategorie hinweist.
Segeln ist ein kostenintensiver Sport von daher sollte man nicht unnötig Geld ausgeben müssen. Deshalb bei der nächsten Tour Richtung Süden oder zurück immer auf die richtige Kategorie an den Mautstationen achten!

